Pfarreiengemeinschaft Hohenschambach - Aichkirchen
im Glauben vereint
Diözesane Anweisungen für die Liturgie ab dem 4. Mai 2020 in der Diözese Regensburg zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften

Als konkrete staatliche Vorgabe für den Infektionsschutz in der Liturgie gelten ein Mindestabstand von mind. 2 Metern nach allen Richtungen (zwischen Personen eines gemeinsamen Haushalts kein Abstand erforderlich) und das Tragen einer eigenen MundNase-Bedeckung für alle Gottesdienstteilnehmer (mit Ausnahme der Liturgen, die gerade einen Text vortragen, sowie der Gläubigen beim Empfang der Kommunion). Desinfektionsmittel werden bereit gestellt.

Die Gottesdienstteilnehmer werden darauf hingewiesen, dass sie nicht am Gottesdienst teilnehmen dürfen, wenn sie unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme haben, infiziert oder unter Quarantäne gestellt sind oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten gehabt haben, und dass bei Änderung  einer dieser Voraussetzungen auf die Teilnahme zu verzichten ist.

Für Hohenschambach: Teilnahme zu den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag nur mit Einlaßkarte. Die Karten liegen auf und sollen zum Gottesdienst mitgebracht werden.

Zugang zur Kirche: Die Kirchentüren sind offen fixiert, sodass sie zum Betreten der Kirche nicht berührt werden müssen. Beim Vorbeigehen am (leeren) Weihwasserkessel machen die Gläubigen ein Kreuzzeichen. Die Desinfektionsmittelspender am Eingang sind beim Betreten der Kirche zu benutzen. Das Gotteslob kann nur benutzt werden, wenn es von Zuhause mitgebracht wird.  
 
Verlassen der Kirche: Auch beim Verlassen ist auf gebührenden Abstand nach allen Richtungen zu achten. 

Kommunionempfang: Mundkommunion ist nicht möglich. Das Segenszeichen für Gläubige, die nicht die Kommunion empfangen (z.B. für Kinder), wird ohne Berührung mit Abstand als Handsegen (Priester, Diakon) gegeben oder ggf. nur ein Segenswort durch den Kommunionhelfer gesprochen. Der 2m-Abstand muss auch unter den Kommunizierenden gehalten werden.
 
Kollekten: Es werden Körbchen an den Eingängen aufgestellt, sodass sie ohne Berührung benutzbar sind. Die Kollekte kann auf diese Weise gespendet werden.
 
Friedensgruß: Das Reichen der Hand unterbleibt. Der Friedensgruß kann von einer Verneigung zum Nachbarn begleitet sein.
 
Gottesdienste im Freien sind mit einer auf 50 Personen begrenzten Teilnehmerzahl unter Gewährleistung der Abstandsregel (im Freien: 1,5 Meter) ohne Erfordernis einer behördlichen Einzelfallgenehmigung möglich. Die Festlegungen für die Kirche gelten für Gottesdienste im Freien analog.  
 
Bittgänge/Flurumgänge werden in folgender Form begangen: Die Messe wird in diesem Anliegen gefeiert, am Ende kann der Priester mit der Monstranz mit dem Allerheiligsten (oder ggf. einem Kreuzpartikel) vor das Kirchenportal ziehen und den Ort und die Fluren segnen.  Es ist auch eine Messfeier im Freien (max. 50 Personen, 1,5 m Abstand) möglich. Prozessionen und gemeinschaftliche Wallfahrten können derzeit nicht stattfinden.